Donnerstag, Juni 28

- Zitate -

Das Glück des Lebens
kann niemand schmieden,
immer nur das Glück
des Augenblicks.
Karl Heinrich Waggerl

Das Ansehen der Grossen
beruht auf der Ehrfurcht
der Kleinen.
Jean Paul

Du zahlst für jedes kleine Wort auf Erden,
für jedes mal,
da du das Schweigen brichst.
So tief du liebst,
wirst du verwundet werden
und missverstanden, fast so oft du sprichst.
Mascha Kaleko

Freiheit
Ich kann dich lieben oder hassen -
Ganz wie du willst. (Kann dich auch lassen.)
Und du kannst schweigen oder sprechen.
Ganz wie du willst. Daran zerbrechen
Werd ich nicht mehr. (Ich kann auch gehn.)
Ganz wie ich will, wird es geschehn.
Eva Strittmatter

Liebe wächst nicht,
wo du suchend streifst,
blüht nicht, wo du fordernd greifst,
lässt sich nie und nimmer zwingen -
doch ein Hauch kann sie dir bringen.
Erich Limpach

Faszination Tiefe in der Kunst...




Mein grosses Dankeschön gilt dem Künstler, der mir seine Einwilligung gab, das Bild hier zu präsentieren... darüber freue ich mich ganz besonders, herzlichen Dank an Mérovée (und wenn du hier rauf klickst, findest du dich bei ihm auf seiner wunderschönen website, in Bildern, die die Tiefe bewegen in dir! Freu dich drauf...

... ich finde keine Worte für die Berührung dieser Bilder, es ist tiefer...

die Sichtwiese wünscht dir unzählige Berührungen in der Unendlichkeit...

Mittwoch, Juni 27

mehr als Träume...

da liegen sie nun...
meine Träume

da seh ich ein Bild
es war auch bei mir
jedenfalls in meinem Geist

meine Welt in den Augen einer Künstlerin
es ist unfassbar, wenn ein déjà-vu einem erreicht,
welches Gefühl in der Aussage...

mehr als ein Gefühl...

da hatten wir dieselbe Idee, denselben Traum... Dinge gibt's...

Helga Sachse, Traum 2006, verkäuflich, Acryl


ich hätte es 'das Regenbogenmädchen' genannt, die einzige Diskrepanz

Dienstag, Juni 26

Die beschädigte Göttin

Und während ich dich so anschaute, entdeckte ich all die wunderbaren Unvolkommenheiten an dir, deren unzählbare Menge die Menschen insgesamt und dich im besonderen ebenso liebebedürftig wie liebenswert und so einzigartig machen.

- Hans Bemmann -

;-) vielen, lieben Dank für diesen Text, den ich natürlich gerne einstelle und ebenso passend finde...

Mittwoch, Juni 20

was wirklich zählt (...)

Was wirklich zählt
Eine Geschichte über das Leben



Eines Tages wurde ein alter Professor gebeten, für eine Gruppe von 15
Geschäftsführern großer nordamerikanischer Unternehmen eine Vorlesung
über sinnvolle Zeitplanung zu halten.

Dieser Kurs war einer von fünf Stationen ihres eintägigen Lehrgangs.
Der Professor hatte daher nur eine Stunde Zeit, sein Wissen zu
vermitteln. Zuerst betrachtete der Professor in aller Ruhe einen nach
dem anderen dieser Elitetruppe: sie waren bereit, alles was er ihnen
beibringen wollte, in sich aufzunehmen.

Dann sagte er: "Wir werden ein kleines Experiment durchführen."

Der Professor zog einen riesigen Glaskrug unter seinem Pult hervor
und stellte ihn vorsichtig vor sich hin.

Dann holte er etwa ein Dutzend Kieselsteine hervor, etwa so groß wie
Tennisbälle, und legte sie sorgfältig, einen nach dem anderen, in
diesen Krug.

Als der Krug bis zum Rand voll war und kein weiterer Kieselstein mehr
darin Platz hatte, blickte er langsam auf und fragte die Schüler: "Ist
der Krug voll?"

Und alle antworteten: "Ja."

Er wartete ein paar Sekunden ab und fragte seine Schüler: "Wirklich?"

Dann verschwand er erneut unter dem Tisch und holte einen mit Kies
gefüllten Becher hervor. Sorgfältig verteilte er den Kies über die
großen Kieselsteine und rührte dann leicht den Topf um. Der Kies
verteilte sich zwischen den großen Kieselsteinen bis auf den Boden
des Krugs.

Der Professor blickte erneut auf und fragte sein Publikum: "Ist der
Krug voll?"

Dieses Mal begannen seine schlauen Schüler, seine Darbietung zu
verstehen.

Einer von ihnen antwortete: "Wahrscheinlich nicht!"

"Gut!", antwortete der Professor.

Er verschwand wieder unter dem Pult und diesmal holte er einen Eimer
Sand hervor. Vorsichtig kippte er den Sand in den Krug. Der Sand
füllte die Räume zwischen den großen Kieselsteinen und dem Kies auf.
Wieder fragte er: "Ist dieses Gefäß voll?"

Dieses Mal antworteten seine schlauen Schüler ohne zu zögern im Chor:
"Nein!"

"Gut!", antwortet der Professor.

Und als hätten seine wunderbaren Schüler nur darauf gewartet, nahm er
die Wasserkanne, die unter seinem Pult stand, und füllte den Krug bis
zum Rand.

Dann blickte er auf und fragte seine Schüler: "Was können wir
Wichtiges aus diesem Experiment lernen?"

Der Kühnste unter seinen Schülern - nicht dumm - dachte an das Thema
der Vorlesung und antwortete: "Daraus lernen wir, dass, selbst wenn
wir denken, dass unter Zeitplan schon bis an den Rand voll ist, wir,
wenn wir es wirklich wollen, immer noch einen Termin oder andere
Dinge, die zu erledigen sind, einschieben können."

"Nein", antwortete der Professor, "darum geht es nicht. Was wir wirklich
aus diesem Experiment lernen können ist folgendes: wenn man die
großen Kieselsteine nicht als erstes in den Krug legt, werden sie
später niemals alle hineinpassen."

Es folgte ein Moment des Schweigens. Jedem wurde bewußt, wie sehr der
Professor recht hatte.

Dann fragte er: *Was sind in eurem Leben die großen Kieselsteine?
- Eure Gesundheit?
- Eure Familie?
- Die Realisierung eurer Träume?
- Das zu tun, was euch Spaß macht?
- Dazuzulernen?
- Eine Sache verteidigen?
- Entspannung?
- Sich Zeit nehmen ..... ?
- Oder etwas ganz anderes, was wirklich wichtig ist?

Egal. Was euch das Wichtigste ist; man muss die Grossen Kieselsteine
in seinem Leben an die Erste Stelle setzen. Wenn nicht, läuft man
Gefahr, es nicht zu meistern: ... das Leben!

Wenn man zuallererst auf Kleinigkeiten achtet (der Kies und der
Sand), verbringt man sein Leben mit Kleinigkeiten und hat nicht mehr
genug Zeit für die wichtigen Dinge in seinem Leben.

Deshalb vergesst nicht, euch selbst die Frage zu stellen: Was sind
die großen Kieselsteine in meinem Leben? und dann legt Sie zuerst in
euren Krug des Lebens.*

Mit einem freundlichen Gruß verabschiedete sich der alte Professor
von seinem Publikum und verließ den Saal.

Montag, Juni 18

(...)

Wir wissen wohl, was gestern war,
Und wir hoffen, es nie zu vergessen.

(...)

Chanson für Morgen von Mascha Kaléko

Mittwoch, Juni 13

wer Schmetterlinge lachen hört...



Wer Schmetterlinge lachen hört
Autor leider unbekannt <--- ein wahrer Weiser...


Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht ,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Er weiss, daß er nichts weiß,
wie alle andern auch nichts wissen,
nur weiß er was die anderen
und er noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt,
und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört,
von Furcht sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt,
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein ,
ungestört von Furcht ,
die Nacht entdecken.

Der mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger,
als alle seine Erben.

Sonntag, Juni 10

Khalil Gibran 1883-1931

Ihr sollt nicht


Ihr sollt nicht eure Flügel falten,
damit ihr durch Türen kommt,
noch eure Köpfe beugen,
damit sie nicht gegen eine Decke stossen,
noch Angst haben zu atmen,
damit die Mauern nicht bersten und einstürzen.

Ihr sollt nicht in Gräbern wohnen,
die von den Toten für die Lebenden gemacht sind.
Und obwohl von Pracht und Glanz,
sollte euer Haus weder euer Geheimnis hüten,
noch eure Sehnsucht beherbergen.

Denn was grenzenlos in euch ist,
wohnt im Palast des Himmels,
dessen Tor der Morgennebel ist und dessen
Fenster die Lieder und die Stille der Nacht sind.

Samstag, Juni 2

tiefschwarz...

das Schwarz zeigte sich im Tag
mit aller Wucht
Aufprall des Herzens

lautlose Hilfeschreie
nicht gehört
lautlose Tränen
nicht gesehen

das Lächeln zog weiter
ist fern... so fern

oder

wie dehnbar ist Mutterliebe?
wie dehnbar ist das Herz bis es zerspringt?