Dienstag, Juli 24

Wer weiß den, ob das Leben nicht das Totsein ist und Totsein Leben?

(...)Euripides)

Freitag, Juli 20

>Zen<

der folgende Text ist ein Auszug, für den ganzen Text klicke dich bitte zum Spirit-Rainbow-Verlag, Link am Ende des Post's...

und auf diese Seite liess ich mich nun auch führen, wollte nur einmal wieder über Zen lesen, weil ich nicht nur die Gärten sehr mag... auch eine Linkshänderin wäre, mich übe darin...



(...)
Herrigels Meister erklärte dies recht anschaulich: "Sie müssen die gespannte Bogensehne etwa so halten wie ein kleines Kind den dargebotenen Finger. Es hält ihn so umschlossen, dass man sich über die Kraft der winzigen Faust immer wieder wundert. Und wenn es den Finger loslässt, geschieht es ohne den leisesten Ruck. Wissen Sie weshalb? Weil das Kind nicht denkt - etwa so: jetzt lasse ich den Finger los, um andere Ding da zu ergreifen. Völlig unüberlegt und unabsichtlich vielmehr wendet es sich vom einen zum anderen, und man müsste sagen, dass es mit den Dingen spiele, wenn nicht ebenso zuträfe, dass die Dinge mit dem Kinde spielen."
Gedanken und Gefühle ziehen lassen, dem Sein übergeben....


Um dies besser verstehen zu können, muss zwischen Gedanken und strebendem Denken unterschieden werden. Gedanken sind momentan, sie überfallen uns - und das so an die 60.000x pro Tag. Sie entstehen und verändern sich durch Sinneswahrnehmung und können nicht verhindert werden. Wir können uns unsere Gedanken nicht aussuchen, sie kommen und gehen je nach den Umständen. Ist man sich dessen bewusst und lässt man sie in Ruhe, stören sie auch nicht. Gedanken erzeugen auch Gefühle. Aber auch Gefühlen kann man mit etwas Übung zusehen, ohne sich von Ihnen einfangen zu lassen.

Satori, die Erleuchtung, tritt dann ein, wenn jegliches strebende Denken verschwunden ist, das heißt, wenn alle unsere Wünsche, Sorgen, Ängste und Vorstellungen in die Zukunft hinein verschwunden sind. Und dies ist keine Lebensphilosophie, die nur einem "erlauchten" Kreis vorbehalten ist, nein, auch Sie können hier und jetzt schon Anteil daran haben.

Alle Weltreligionen weisen direkt oder indirekt darauf hin, dass das Ende des Denkens uns befreit. So finden wir im alten Testament die Aussage: "Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist!" (2.Mose,20). Wie macht man ein Bildnis oder ein Gleichnis? Man denkt, was sonst!

Und Huang-Po, der Gründer des ZEN-Buddhismus sagte es noch deutlicher: "Verzichtet nur auf den Irrtum der gedanklichen oder begrifflichen Denkvorgänge, und Eure Natur wird ihre ursprüngliche Reinheit ausstrahlen. Dies allein ist der Weg der Erleuchtung."


(...)


Auszug vom Spirit-Rainbow-Verlag, bei dem der ganze Text nachzulesen ist (klick bitte auf Spirit-Rainbow-Verlag)

Montag, Juli 9

Ernst Ferstl

die kleine Lebenskunst

Ein erfülltes Leben
ist keine Folge
der Erfüllung aller Wünsche.
Es ist die Frucht eines
mit Liebe erfüllten Herzens.


Was das Leben uns bringt,
hängt in erster Linie davon ab,
was wir in unser Leben bringen.


Wir müssen uns entscheiden:
Soll unser Leben geprägt sein
vom Zuschauen
oder vom Teilnehmen?


Wer seinem Leben
eine persönliche Note
geben möchte,
sollte sich nicht
mit einem Befriedigend
zufrieden geben.


Nur seine Pflichten
zu erfüllen
ist viel zu wenig
für ein erfülltes Leben.


Ein spannendes Leben
lebt unter anderem
von Spannungen.


In uns allen steckt
ein Stück
Schöpfungsgeschichte:
Jeder hat
seinen eigenen Urknall.


Den Weg zur Gelassenheit
finden
nur die Selbstbewussten.


Wer weiß,
wie wichtig er ist,
braucht sich nicht mehr
wichtig zu machen.


Grundsatz für den Umgang
miteinander:
Es gibt keinen Mitmenschen,
von dem wir
nichts lernen können.


Solange uns
die Menschlichkeit
miteinander verbindet,
ist es völlig egal,
was uns trennt.


Das Wesentliche
im Umgang miteinander
ist nicht der Gleichklang,
sondern der Zusammenklang.


Anders Denkende
sind oft
ganz anders,
als wir denken.



so denkt die konservative Sichtwiese über Zusammenklang